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Mainzer Kinder und Jugendfestival
15. Kinderfestival in Mainz
Super Stimmung im Mainzer Volkspark Stadion
70.000 Besucher wollte man überbieten, schließlich war das Angebot vielversprechend und machte Hoffnung auf mehr. Der Wettergott jedoch hatte an diesem Tag keine Lust auf Spielen, bot unberechenbare Wetterkapriolen und sorgte so dafür, dass nur etwa die Hälfte der erwarteten Gäste kam... Diejenigen, die zum 15. Kinderfestival ins Mainzer Volkspark Stadion gekommen waren störte das nicht. Im Gegenteil, keine langen Schlangen, keine langen Wartezeiten, das machte Lust auf mehr: Mehr Zeit, um die Sportangebote zu nutzen, mehr Zeit zum Spielen, so lange man will, mehr Chancen, beim Gewinnen ganz vorne mitmischen zu können. Und dabei immer einen super Blick auf das, was an Show sonst noch so geboten wurde.

Beispielsweise die Maskottenparade mit beliebten Characters wie Benjamin Blümchen, SuperMario, Luigi, Tony - den Kellogg´s Tiger, mit POMBÄR und Pikachu. In diesem Jahr übrigens zum ersten Mal mit dabei. Die Kleinen waren begeistert ihre Stars aus dem Fernsehen live erleben zu können, die Großen hatten ihren Spaß mit ihnen und so kam jeder auf seine Kosten. „So gesehen haben die Regenschauer auch ihr Gutes", so Thomas Biewald, Geschäftsführender Vorsitzender der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.

Lust auf Spielen oder lieber lustvoll ausspannen? Das war die Frage im „Familiengarten", der in diesem Jahr für „Mehr Zeit für Familie" plädierte. Manche nahmen es wörtlich, zogen mit ihren Kindern von Zelt zu Zelt, um gemeinsam mit ihnen zu basteln, zu spielen oder auch nur ihnen zuzuschauen. Andere ließen ihre Kinder selbst den „Familiengarten" erobern, machten es sich in der Eltern-Lounge bequem und warteten voller Muße darauf, dass die Kleinen sie „abholten".
Nicht ganz so gemütlich ging es auf dem BIG Bobby-Car-Parcours zu, schließlich ging es ums Siegen. Ebenso gefragt und entsprechend großer Andrang auch an der Toys'R'Us SuperMemo Wand, wo nicht nur schnell, sondern auch clever und klug gefragt war. Helle Köpfchen hatten hier die besten Chancen und setzten alles auf die sprichwörtlichen Karten, um einen der vielen Preise mit nach Hause nehmen zu können. Summa summarum: keine Rekordbesucherzahl aber glückliche Besucher. Sie kommen bestimmt wieder, im nächsten Jahr, in der Hoffnung, dass dann der Wettergott mit Kindern, Eltern und Organisatoren ein Einsehen hat und Sonne statt Regen schickt..

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